Birnen

Saftige Früchte und herrliches Kompott

Birnen (Pyrus communis) – Rosengewächse

Es gibt Sommer-, Herbst- und Winterbirnen. Birnbäume gedeihen auch gut auf trockenen Böden, reagieren jedoch empfindlich auf zu viel Nässe.

Kultur:

Wintersorten haben höhere Wärmeansprüche, Sommer- und Herbstsorten sind weniger anspruchsvoll.

Alle Birnensorten sind selbstunfruchtbar und brauchen eine zweite Sorte als Befruchter – diese kann auch in etwas entfernten Nachbargärten stehen.

Pflanzenschutz ist im Normalfall bie Birnen nicht notwendig. Der oft auftretende Birnengitterrost ist nicht gefährlich.

Verwendung:

Die Früchte können roh gegessen werden und werden auch für die Herstellung von Kompott, Birnenmus und Mehlspeisen verwendet.

Birnenrezepte auf ichkoche.at

Beste Infos zu Birnen, bewährten Sorten und viele sonstige Tipps gibt es im  Arche-Noah Biogarten-Buch von Andrea Heistinger

Link zur Birnenkultur im Internet

Gurken

Gurken – der ideale Snack aus dem Garten

Kalorienarm und reich an Vitaminen und Mineralsäuren

Anzucht, Pflanzung und Pflege von Salatgurken, Essiggurken und Gurkenraritäten.

Pflege und Kultur der Kürbigewächse

Eigener Anbau von Gurkenpflanzen

Bei der Aussat darauf achten, wo die Gurken später wachsen sollen. Es gibt Gurken für Gewächshaus und Freiland. Gurkensamen keimen sehr schnell, daher mit der Anzucht junger Gurkenpflänzchen frühestens Ende April, besser noch Anfang Mai im Frühbeet, Zimmergewächshaus oder im Haus beginnen. Die kräftigsten Pflanzen werden dann in der zweiten Maihälfte in den vorbereiteten Boden eingesetzt.

Nach den Eisheiligen im Mai (zweite Monatshälfte) können Gurken auch direkt ins Freiland gesät werden.

Pflanzung der Gurken

Alle Gurken wachsen besser, wenn sie an einem Rankgerüst hochgeleitet werden. Da die Gurkenpflanzen ähnlich wie Tomaten sehr frostempfindlich sind, sollten sie erst dann ins Freiland kommen, wenn die Tagestemperaturen in Bodenhöhe mindestens 15 Grad Celsius erreichen.

Gurkenpflanzen brauchen viel Wärme und mögen einen windgeschützten Platz. Der Boden sollte locker und luftdurchlässig sein. Je mehr Humus im Boden, desto besser. In den Boden viel reifen Kompost einarbeiten und ein wenig Steinmehl. Kräftig angießen und dann einige Tage nicht gießen, die Pflanzen sollen auf der Suche nach Feuchtigkeit tiefgründige Wurzeln bilden.

Pflege der Pflanzen

Bei Freilandgurken den Haupttrieb nach dem fünften oder sechsten Blatt kappen, um die Bildung von Seitentrieben anzuregen. Bei Glashausgurken wird sobald der Spross das Dach erreicht hat, die Spitze abgetrennt und alle Seitentriebe werden kurz hinter der ersten Blüte abgeknipst, sonst entsteht in kürzester Zeit ein regelrechter Dschungel. Gurken brauchen eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit, daher sollte man sie nicht mit Tomaten im gleichen Glashaus pflanzen.

Im Spätsommer werden Salatgurken oft von Mehltau befallen. Um diese Krankheit zu vermeiden, die Pflanzen gelegentlich mit umweltverträglichem Netzschwefel bestäuben und für ausreichenden Luftaustausch im Gewächshaus sorgen. Außerdem darauf achten, dass die Blätter beim Gießen möglichst trocken bleiben.

Düngen: Erst, wenn die Pflanzen gut angewachsen sind. Am besten mit einem organischen Flüssigdünger in der halben Konzentration düngen oder etwas biologischen Gemüsedünger (Tomatendünger) in den Boden einarbeiten.

Gießen: Damit die Pflanzen gut gedeihen können, sollte der Boden immer gleichmäßig feucht gehalten werden. Staunässe ist allerdings zu vermeiden.Lieber etwas seltener, dafür aber ausgiebig gießen, pro Pflanze etwa 10 Liter mit abgestandenem Regenwasser. Eine zu unregelmäßige Wasserversorgung kann allerdings bittere Früchte verursachen. Den Boden zwischen den Pflanzen mit Mulchmaterial abdecken.

Pflegeanleitungen im Internet:

Mein schöner Garten

Garten-Ratgeber

Urgemüse

Zucchini

Zucchini selbst anbauen

Frisch geerntet Zucchini aus dem eigenen Garten

Anzucht, Pflanzung und Pflege der Kürbisgewächse.
Runde Zucchini

Runde Zucchini

Eigener Anbau:

Die Samen ab Mitte April gleich in größere Töpfe (mind. 11 cm) säen und an einem warmen und sonnigen Ort im Haus aufstellen. Die kräftigsten Pflanzen werden dann in der zweiten Maihälfte in den vorbereiteten Boden eingesetzt. Keinesfalls überständige Jungpflanzen setzen.

Pflanzung:

Zucchini benötigen einen gut gedüngten, sehr humushaltigen Boden und eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Der Standort muss sonnig sein. Sie haben einen großen Platzbedarf von mindestens einem Quadratmeter und brauchen viel Wärme. Der Boden sollte locker und luftdurchlässig sein. Je mehr Humus im Boden, desto besser. In den Boden viel reifen Kompost einarbeiten und ein wenig Steinmehl sowie eine  Handvoll biologischen Tomatendünger.

Kräftig angießen und dann einige Tage nicht gießen, die Pflanzen sollen auf der Suche nach Feuchtigkeit tiefgründige Wurzeln bilden.

Pflege der Pflanzen

Zucchini belohnen regelmäßiges Gießen und Mulchen durch mehr Früchte. Das Mulchen verlangsamt das Wachstum von unerwünschtem Unkraut. Außerdem bleibt der Boden länger feucht, was sich positiv auf das Wachstum der Pflanze auswirkt. Bodennahe Früchte faulen weniger, wenn sie auf einer Mulchschicht aufliegen. Sie sind dann besser vor der Bodenfeuchtigkeit geschützt.

Zucchini werden sehr leicht von Mehltau befallen und sollten deshalb vorbeugend mit Schachtelhalmbrühe gegossen werden. Um diese Krankheit zu vermeiden, die Pflanzen gelegentlich mit umweltverträglichem Netzschwefel bestäuben. Außerdem darauf achten, dass die Blätter beim Gießen möglichst trocken bleiben.

Zucchini besitzen sowohl weibliche als auch männliche Blüten. Die weiblichen Blüten erkennt man an dem Fruchtknoten unter den Blütenblättern. Die männlichen Blüten haben längere Stiele. Die Früchte entstehen aus den weiblichen Blüten. Wenn allerdings wegen zu feuchtem oder windigem Wetter zu wenig Insekten fliegen, werden oft nicht genügend weibliche Blüten bestäubt – die Pflanze hat zwar reichlich Blüten, trägt aber keine Früchte.

Düngen: Zucchini sind Starkzehrer mit dem größten Nährstoffbedarf während des Fruchtwachstums. Am besten mit einem organischen Flüssigdünger oder Brenneseljauche nachdüngen.

Gießen: Für einen kontinuierlichen Fruchtansatz  sollte der Boden immer gleichmäßig feucht gehalten werden. Staunässe ist allerdings zu vermeiden. Lieber etwas seltener, dafür aber ausgiebig gießen, pro Pflanze mindestens 10 Liter mit abgestandenem Regenwasser. Möglichst  in den Morgenstunden bewässern.

Ernte und Verwendung: Zucchini werden meist bei einer Länge von 10 bis 20 cm geerntet, weil sie so besonders zart sind. Sie werden gekocht oder gebraten, sie schmecken jedoch auch sehr gut roh, beispielsweise geraspelt als Salat. Selbst die Blüten lassen sich essen und können fantasievoll angerichtet werden.

Die frisch geernteten Früchte sind im Kühlschrank etwa eine Woche haltbar, verlieren aber nach und nach Aroma. Zucchini lassen sich nur schwer konservieren. Blanchierte Scheiben und Mus können durch Einfrieren haltbar gemacht werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sie als süß-saures, gut gewürztes Gemüse einzulegen.

Die besten Zucchinirezepte aus ichkoche.at

Viele Tipps aus dem Arche-Noah Biogarten-Buch von Andrea Heistinger

Pflegeanleitungen im Internet:

Mein schöner Garten

Gartenratgeber

Oregano

Mediterrane Kräuter für Pizza und Pasta

Vom Dost über den Majoran zu den unverzichtbaren

Kreta-Oregano

Kreta-Oregano

Pizzagewürzen

Allgemeine Tipps:

Vom einjährigen Majoran über den Dost bis zu Kretamajoran und Griechischem Oregano gibt es sehr viele Oregano-Arten. Über die unterschiedlichen Kulturansprüche soll dieser Beitrag informieren.

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Basilikum

Einjähriges Basilikum

Prinzessin unter den mediterranen Gewürzkräutern

Was ist bei Anzucht und Pflege von Basilikum zu beachtenkraeuter4 20130228 1499028796

Einjährige Basilikumarten zieht man am besten ab März durch Aussaat auf einer warmen Fensterbank an. Man kann auch die in den Gärtnereiein erhältlichen Basilikumtöpfchen kaufen und die Pflanzen vorsichtig vereinzeln.

Wichtig ist gute, nicht mineralisch gedüngte Kräutererde. Die feinen Samen nicht mit Erde bedecken (Lichtkeimer), nur andrücken und mit lauwarmem Wasser besprühen. Sobald die Samen aufgegangen sind, öfters lüften und die Abdeckung dann ganz abnehmen.

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Sukkulenten und Kakteen

KakteenAgavenAloen
Sonstige Sukkulenten

Kakteen und Sukkulenten – blühende und bizarre Wüstenbewohner

Pflegetipps, Links und Bilder auf den einzelnen Sukkulentenseiten

Da Sukkulenten zu meinen Lieblingspflanzen gehören, gibt es für die verschiedenen Gattungen und Arten eigene Seiten. Näheres zur Pflege und gute Links zu anderen Sukkulentenliebhabern daher auf den Spezialseiten.

Kakteen
Agaven – Tipps und Fotos
Aloen
Sonstige Sukkulenten

Gesellschaft österreichischer KakteenfreundeGesellschaft österreichischer Kakteenfreunde

Einräumliste Kübelpflanzen

Kübelpflanzen im Winter

Liste, sortiert nach Nachttemperatur, zum Einräumen der Kübelpflanzen.

Beim Einräumen darauf achten, dass die Pflanzen möglichst trocken ins Winterquartier kommen.

Je nach Pflanze mehrere Wochen vor dem Einräumen die Düngung einstellen und das Gießen reduzieren.

Besonders Sukkulenten unbedingt bereits im Frühherbst trocken stellen und nicht mehr gießen.

Das Gießen im Winterstandort richtet sich auch nach der Temperatur – umso wärmer, umso eher muß gegossen werden.

Umso dunkler der Winterstandort ist, umso kühler sollte es sein!

Wenn nicht aus Platzgründen notwendig, sollte der Rückschnitt  der Pflanzen erst im Frühjahr erfolgen.

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