Derzeit notwendige Gartenarbeiten Aktueller Gartenkalender nach Monaten und nach phänologischen Jahreszeiten. Bezogen auf Witterung und Klima in Wels, Oberösterreich. Aktueller Monat Aktuelle phänologische Jahreszeit JANUAR
Gartenkalender
Derzeit notwendige Gartenarbeiten
Aktueller Gartenkalender nach Monaten und nach phänologischen Jahreszeiten. Bezogen auf Witterung und Klima in Wels, Oberösterreich.
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WINTER |
Gartenkalender nach Monaten |
Gartenkalender nach phänologischen Jahreszeiten |
Anbauen, umsetzen, auspflanzen, pflegen und ernten: Fast immer gibt es im Garten etwas zu tun. Ein Gartenkalender nach Monaten und nach phänologischen Jahreszeiten mit den wichtigsten Tipps.
Grundsätzlich bestimmt jedoch das Wetter und der Zustand der Pflanzen, welche Arbeiten zu erledigen sind.
Gartenpraxis aus Mein Schöner Garten
Gartentipp des Monats – Gartenland Oberösterreich
Wichtige Termine für Gärtner – Messen, Ausstellungen, Gartenschauen, usw.
Termine in unserem Garten – derzeit keine Veranstaltungen geplant
Winterfütterung der Vögel
Winterfütterung von Wildvögeln im Garten
Gefiederte Gäste am Futterhäuschen
Richtiges Füttern im Winter
Wann soll mit dem Füttern begonnen werden?
Wenn im Spätherbst das natürliche Futter für die Vögel knapp wird – spätestens nach den ersten Schneefällen. Dann ist der ideale Zeitpunkt, um mit dem Füttern unserer Gartenvögel zu beginnen.
Von da an sollte dann aber durchgehend bis zum Frühling gefüttert werden. Die Vögel stellen sich auf die durchgehende Versorgung ein.
Standort des Futterhäuschens
Am besten mehrere kleine Futterstellen einrichten – es kommt dann weniger zum Konkurrenzkampf. So haben auch kleinere und schwächere Vögel die Chance, zu richtigem Futter zu kommen.
Der ideale Platz für Futterstellen ist freistehend in der Nähe von Sträuchern und Hecken. Das Futter muss bei jeder Witterung trocken bleiben, geeignete Futtersilos verwenden.
Welches Futter für welche Vögel?
Generell gilt, dass Speisereste, Brot, Gesalzenes oder Verdorbenes im Futterhäuschen keinen Platz haben!
Körnerfresser: Körnerfresser sind Haussperlinge, Finken, Grünlinge, Meisen, Kleiber und Gimpel. Sie können mit ihren kräftigen Schnäbeln harte Körner leicht öffnen. Sie fressen am liebsten Sonnenblumenkerne, Haselnüsse, Erdnüsse (keinesfalls gesalzen oder geröstet) und Walnüsse und Kürbiskerne. Im Fachhandel sind spezielle Futtermischungen für Körnerfresser erhältlich. Besonders beliebt sind Meisenknödel.
Weichfresser: Amsel, Drossel, Rotkehlchen, Zaunkönig und Star sind Weichfresser. Sie sind sie auf das Aufpicken von Insekten und Würmern spezialisiert, daher ist hartes Körnerfutter für sie nicht geeignet. Sie lieben geschnittenes Dörrobst, Rosinen, gemahlene Nüsse oder auch zerkleinerte Äpfel.
Durch unterschiedliches Futter an mehreren Futterstellen können im Garten viele verschiedene Vogelarten beobachtet werden.
Vögel weden am ehesten im Garten bleiben, wenn sie auch im Sommer Futter im Garten finden. Eine naturnahe und biologische Bewirtschaftung des Gartens ist auch aus diesem Grund sehr wichtig!
Tipps für die naturnahe Gartenpflege.
Gute Links zur Winterfütterung:
Ein Großteil der Tipps stammt von diesen Seiten
Überwinterung der Kübelpflanzen
Überwinterung der Kübelpflanzen
Wo kann ich meine Kübelpflanzen überwintern und wie soll ich sie im Winter pflegen?
Überwinterungstabelle der 100 bekanntesten Kübelpflanzen – sortiert nach deutschen Namen
Das größte Problem bei Kübelpflanzen in unseren Breiten ist die Überwinterung. Den idealen Winterstandort gibt es bei uns nicht.
Der Winterraum sollte hell, kühl (zwischen 3° und 10°C) und gut belüftet sein.
Ein Grundsatz: So spät wie möglich einräumen – siehe Einräumliste – und so früh wie möglich ausräumen (Ausräumliste). Die Pflanzen vor der Einwinterung noch einmal kräftig gießen, damit sie ausreichend Wasser für die Überwinterung haben.
Die Pflanzen im Spätherbst (ab Oktober) geschützt aufstellen und an etwas weniger Wasser gewöhnen. Vor allem Flaschenputzer (Callistemon) und Zitruspflanzen dürfen auch im Winter keinesfalls austrocknen. Diese Pflanzen alle paar Tage kontrollieren, für die übrigen Kübelpflanzen genügt es, wenn sie sie alle zwei bis drei Wochen sparsam gießen. Der Wurzelballen sollte leicht feucht bleiben, aber keinesfalls vernässen. Pflanzen, die im Winter ihr Laub abwerfen (z.B. Granatäpfel – Punica) brauchen dagegen fast kein Wasser.
Bei Platzmangel können sie die meisten Pflanzen vor dem Einwintern kräftig zurückschneiden, bei Oleander müssen sie dann nächstes Jahr allerdings mit einer verspäteten und geringeren Blüte rechnen.
Die Pflanzen auf Schädlinge kontrollieren und bei Schädlingsbefall unbedingt noch vor dem Einräumen mit biologischen Mitteln (NEUDORFF Promanal) bekämpfen.
Spezielle Tipps zur Überwinterung von Zitruspflanzen auf meiner Zitrusseite, zum Überwintern der Sukkulenten – Kakteen, Agaven, Aloen und Sonstige – auf meiner Seite über Kakteen und Sukkulenten.
Eine Übersicht der winterlichen Pflegemaßnahmen für über 250 Pflanzen gibt es in den nachfolgenden Listen.
Überwinterungstabelle – sortiert nach botanischen Namen
Überwinterungstabelle – sortiert nach Winterstandort
Überwinterungstabelle – sortiert nach Überwinterungstemperatur
Fast alle diese Pflanzen finden sie mit Bildern und Pflegeanleitungen auf der Seite von: Flora Toskana – dort nach botanischen Namen suchen.
Zitruspflanzen
Zitronen – Orangen – Limetten
Allgemeine Pflegetipps für Zitruspflanzen
Zitruspflanzen pflegen – neueste Erkenntnisse zur Zitruspflege aus Mein schöner Garten – öfter mal mit hartem Wasser gießen!
Fotoalbum meiner Zitruspflanzen
Zitrusblog der ÖGG
Gesamtübersicht der meisten Zitrussorten bei Zitrusgarten Ceron
Zitruspflanzen pflegen – Meine Erfahrungen und Ratschläge von Zitrusgärtnern
Standort:
Zitrus brauchen im Sommer einen sonnigen, geschützten Platz im Freien. Die sehenswerte Zitrussammlung der österreichischen Bundesgärten wird im Sommer im Kronprinzengarten des Schlosses Schönbrunn aufgestellt. Dort stehen sie geschützt vor Westwind und haben Sonne bis zum späten Nachmittag. Sehr sehenswert ist im Schloß Schönbrunn auch die Orangerie.
Im Winter ist ein kühler (4 – 8° C, höchstens 15° C – die unterschiedlichen Ansprüche der verschiedenen Zitrusarten
beachten!) und heller Raum notwendig. Die Pflanzen so spät wie möglich einräumen. Im Herbst bereits Bewässerung einschränken und nicht mehr düngen. Auch Schädlinge unbedingt vor dem Einräumen vernichten. Besonders die immer häufiger auftretenden australischen Wollschildläuse unbedingt vor dem Einräumen mit Promanal bekämpfen. Das Quartier muss so luftig wie möglich sein, an frostfreien Tagen unbedingt lüften.
Überwinterung:
Sehr wichtig im Winter ist, dass Bodentemperatur und Lufttemperatur nicht zu weit voneinander abweichen. Daher ist ein helles, ost- oder westseitig gelegenes KÜHLES Treppenhaus oft besser als ein Gewächshaus. Im Gewächshaus werden an sonnigen Tagen schnell Temperaturen über 20° (25°) C erreicht. Der Wurzelballen steht jedoch im kühlen Schatten und ist viel kälter – das behagt Zitrus überhaupt nicht. Daher Topf auf eine isolierende Unterlage stellen und ev. mit Luftpolsterfolie oder ähnlichem einpacken. Unbedingt notwendig ist hier kräftiges Lüften.
Besonders bei den empfindlicheren Zitrus (C. medica, C. paradisi, C. aurantiifolia, C. hystrix, …) darf die Bodentemperatur nicht zu weit von der Raumtemperatur abweichen, sie sollte mindestens 10° C betragen. Wenn keine Bodenheizung zur Verfügung steht, dann nicht zu hell überwintern – die Pflanze tritt dann in eine Ruhephase. Bei zu warmer Überwinterung werden Zitrus schnell von Schädlingen (Wollläuse, Schildläuse, Spinnmilben) befallen. Auch trockene Heizungsluft ist sehr schlecht und begünstigt Schädlingsbefall. Zitrus lieber zu kühl als zu warm überwintern!
Meine Zitrus werden alle im Glashaus bei Nachttemperaturen zwischen 5° und 10° überwintert.Die Töpfe werden in Isolierfolie eingepackt und auf Styropor gestellt und das Glashaus wird an warmen Tagen immer gelüftet.
Pflege im Winter:
Nicht vergessen – Zitrus brauchen auch im Winter Wasser – keinesfalls vertrocknen lassen. Da sie auch im Winter ihre Blätter behalten, müssen sie auch dann vorsichtig gegossen werden. Staunässe im Winter ist zwar tödlich, sie dürfen aber auch nicht völlig austrocknen. Je wärmer sie stehen, umso mehr sollte man gießen. Nur wenn sie alle Blätter abgeworfen haben mit dem Gießen warten, bis sie wieder austreiben.
Zitruspflanzen pflegen – Allgemeine Tipps:
Größere Zitruspflanzen werden am besten in Plastiktöpfen kultiviert. Die schönen Terrakottagefäße haben nämlich zwei gravierende Nachteile – erstens sind sie sehr schwer und durch die Wasserdurchlässigkeit der Topfwände können die Pflanzen im Winter durch die entstehende Verdunstungskälte Schaden nehmen. Optimal ist, die Pflanzen im Sommer mit den Kunststofftöpfen in einen größeren Tontopf stellen. Dieser garantiert Standsicherheit und schützt die Wurzeln vor Überhitzung. Nach meinen neuesten Erfahrungen (Umsetzen der Pflanzen) wird die Erde in den Plastiktöpfen weniger durchwurzelt – sie bleibt scheinbar länger feucht. Zitrus in Plastiktöpfen daher vorsichtiger gießen und unbedingt eine dicke Schicht Drainage am Boden einfüllen – am besten Bims!
Gießen:
Im Sommer müssen Zitruspflanzen regelmäßig und ausreichend gegossen werden – stets bis zum Topfgrund gut durchfeuchten. Die Pflanzen sollen jedoch nicht länger im Wasser stehen! Am besten die Pflanzen am Morgen gießen. Der Boden sollte dazwischen aber immer wieder halbwegs abtrocknen, darf aber NIE ganz austrocknen! Große Schwankungen zwischen tagelanger Nässe und Trockenheit sind die Hauptursachen für Blattfall! In Plastiktöpfen weniger gießen, in Tontöpfen etwas mehr!
Auch Zitruspflanzen benötigen Kalk, daher sollte unbedingt mit hartem (angewärmtem) Leitungswasser gegossen werden. Die Wasserhärte kann mindestens 15° dH betragen. Die notwendigen Spurenelemente (Eisen!) werden dann mit hochwertigem Zitrusdünger zugeführt! Richtig ist, die Erde nie ganz austrocknen zu lassen und stets bis zum Topfgrund zu durchfeuchten, also nicht nur oberflächlich zu benetzen. Während der Wachstumszeit von März/April bis Oktober bedeutet das bei gutem Wetter tägliches Gießen! Im Winter kontrolliert man alle zwei bis drei Tage die Bodenfeuchte und gießt bei Bedarf – siehe Überwinterung!
Düngung:
Um eine ausgewogene Nährstoffversorgung zu gewährleisten sind auch Zitruspflanzen zu düngen. Ideal ist zuerst eine Frühjahrsdüngung mit Kompost, dem etwas Hornspäne oder Guano beigemischt werden. Zitruspflanzen haben einen sehr hohen Stickstoffbedarf (gelbe Blätter sind fast immer ein Symptom für Stickstoffmangel!), brauchen aber sehr wenig Phosphor. Ideal ist ein möglichst stickstoffreicher und phosphatarmer Flüssigdünger mit Spurenelementen (Grünpflanzendünger). Besser nur mit der halben Konzentration düngen, dafür aber zweimal in der Woche. Gedüngt werden darf nur, wenn die Erde noch feucht ist. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit Zitruszauber von „Meine Orangerie“ gemacht.
Erde:
Das Substrat für Zitruspflanzen muss besonders wasserdurchlässig sein. Fertig gemischte Zitruserden sind mit Vorsicht zu genießen und durch die kleinen Packungseinheiten oft auch viel zu teuer. Besser ist es, die Erde selber zu mischen. Eine bewährte Zitruserdenmischung von mir besteht aus:
1 Teil Seramis
0,5 Teile mittelfeiner Quarzsand
1,5 Teile Rhododendronerde
0,5 Tele lehmig-sandige Gartenerde
Sollte die gekaufte Pflanze in einem Lehmballen stehen (die Pflanze wurde in Südeuropa im Lehmboden im Freien kultiviert), so ist der Lehm vorsichtig zu entfernen und die Pflanze in geeignete Zitruserde umzusetzen. Wichtig ist vor allem eine gute Drainage, auf den Topfboden sollte eine Schicht aus Tonscherben oder Blähton gegeben werden. Beim Umtopfen muss der neue Topf nicht sehr viel größer als der alte sein. Nur bis zum Topfrand ist ausreichend Platz zu lassen (Gießrand, außerdem kann dann im Frühjahr etwas Kompost aufgebracht werden). Umtopfen erst, wenn der alte Topf gesprengt wurde oder die Wurzeln aus dem Topfboden herauswachsen.
Meine Pflanzen werden seit Jahren erfolgreich in FRUX-Zitruserde gesetzt – in Wels erhältlich in der Gärtnerei Dopetsberger.
Zitruspflanzen pflegen – Die neuesten Erkenntnisse zur Zitruspflege sind Auszüge aus dem Artikel Pflegefehler bei Zitruspflanzen aus Mein schöner Garten
Zitronen – Essbare Freude – Neues, aktuelles Buch des Bio-Zitrusgärtners Michael Ceron
Ausführliche Beschreibungen und Pflegeanleitungen auch im
Citrus Online Buch von Steffen Reichel
Sehr gute Pflegetipps für Zitronatzitronen von FLORA-TOSKANA
Viele meiner Tipps stammen von einer Führung durch den Kronprinzengarten im Rahmen der jährlich im Mai stattfindenden Wiener Zitrustage in der Orangerie des Schloßes Schönbrunn.
| Pflichtlektüre für Zitrusfans | Bibel der Zitrusgärtner |
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Interessante Links für Zitrusgärtner:
Arbeitskreis Orangerie in Deutschland
Zitrusfreunde Ceron – Erkenntnisse für Spezialisten vom größten Bio-Zitrusgärtner Österreichs – Sehr empfehlenswert!
Das Citrus-Online-Buch – detaillierte Pflegeanleitungen für alle Citruspflanzen
Blog Meine Orangerie – Pflegetipps für Zitruspflanzen
Meine Orangerie – Onlineshop für mediterrane Pflanzen und Zitrusdünger
Lubera – Bezugsquelle für Instant-Zitrusdünger
Gemüse Anzucht und Pflege im Biogarten
Gemüse Anzucht und Pflege im Biogarten
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| Pflücksalat | Tomate Marmande | Zitronengurken |
Gesundes Gemüse aus dem eigenen Garten
Anbau, Pflanzung, Pflege und Verwendung von Salat, Gurken, Tomaten, Paprika, Zucchini und vielen anderen Gemüsesorten nach biologischen Grundsätzen.
Salat und Gemüse – Pflanzung im Biogarten: Dazu gibt es auf diesen Seiten viele Tipps aus meinen Erfahrungen, viele Links zu guten Seiten über Gemüseanzucht im Internet und auch zur Verwendung der Pflanzen in der Küche.
Knackiges und frisches Gemüse aus dem eigenen Garten ist gesund und schmeckt viel besser als aus dem Supermarkt.
Die Grundlagen für das biologische Gärtnern gibt es auf meinen Seiten über Gartenpflege.
Tipps zur Verwendung in der Küche auf den einzelnen Pflanzenseiten und auf der Seite Gartenküche.
Viele Tipps zu beliebten Gemüsesorten auf
Tomaten |
Paprika, Pfefferoni |
Gurken |
Zucchini |
Wurzelgemüse |
Salate |
Zwiebel, Knoblauch |
Sonstige |
Weitere Links für Gemüsegärtner:
Magazin GARTEN und Haus: Gemüsetipps
Selbstversorger-Garten anlegen
ARCHE NOAH – Samen und Jungpflanzen
Ausräumliste Kübelpflanzen
Wann dürfen Kübelpflanzen wieder ins Freie

Ausräumliste für Kübelpflanzen im Frühjahr, sortiert nach Mindesttemperatur und mit Empfehlungen für den idealen Sommerstandort.
Beim Ausräumen die Pflanzen nicht sofort in die Sonne stellen – Gefahr von Sonnenbrand. Besser an bedeckten Tagen ausräumen oder die Pflanzen zuerst in den Schatten stellen!
Die empfindlicheren Pflanzen auf Raten ausräumen, das heißt, sie zuerst an einen geschützten (ev. überdachten) Platz ins Freie stellen und erst nach einer gewissen Zeit an ihren endgültigen Platz bringen.
Auch Kakteen und Sukkulenten keinesfalls gleich in die Sonne stellen – auch bei diesen Sonnenanbetern besteht nach dem Ausräumen Sonnenbrandgefahr!
Für alle Pflanzen gilt, sie lieber etwas zu früh als zu spät auszuräumen, die Pflanzen keinesfalls zu lange in dunklen oder zu warmen Räumen stehen lassen.
Die Pflanzen vergeilen sonst und sind außerdem sehr schädlingsanfällig.
Sehr gute Pflegeanleitungen für Kübelpflanzen gibt es auf: FLORA TOSKANA
Biologische Pflanzenpflege

Dickmaulrüssler
Biologische Pflanzenpflege
Pflanzenkrankheiten und Schädlingen natürlich vorbeugen
Kräuterbrühen – Hilfsmittel in der Not
Rezepte und Tipps für natürliche Pflanzenstärkungsmittel
Im biologischen Garten schießt man nicht mit Kanonen auf Spatzen. Wichtigste Maßnahme zur Schädlingsabwehr ist die Förderung der Nützlinge. Mit Insektenhotels, Altholzhaufen, Nistkästen und der Vermeidung von Gift kann man viel zur Erhaltung des natürlichen Gleichgewichts im Garten beitragen.
Kräuter in Töpfen
Topfkräuter – Mediterrane Kräuter – Exoten
Kräuter in Töpfen – Nicht winterharte Kräuter
Pflege und Verwendung der Sonnenliebhaber aus den Mittelmeerregionen und Fernost
Alle Kräuter lassen sich in Töpfen am Balkon kultivieren, vor allem die wärmeliebenden Südländer sind hier einfacher zu pflegen als ausgepflanzt im Garten. Vor allem die Überwinterung ist damit einfacher.
Welche Kräuter können mit Schutz im Garten überwintern, welche Kräuter werden am besten in Töpfe gepflanzt und wie bringen wir sie sicher durch die kalte Jahreszeit?
In der Tabelle ist angeführt, wie die Kräuter am besten durch den Winter kommen. Außerdem Infos zu Standort, Ernte und Verwendung.
Tipps zu den einjährigen und winterharten Kräutern auf meiner Seite über einheimische Kräuter.
![]() Kreta-Oregano |
![]() Tulbaghia |
![]() Schopflavendel |
Giessen
Pflanzen richtig gießen
Tipps zum Bewässern der Garten- und Topfpflanzen
Meine eigenen Erfahrungen und erprobte Ratschläge aus Büchern und dem Internet.
Tomaten im Hausgarten
Tipps zu Anbau Pflanzung und Pflege von Tomaten
Ratschläge zu Paradeisern vom Anbau bis zur Ernte
Echten Tomatengeschmack genießen
Tomaten im Hausgarten – selbst angebaute Tomaten sind im Geschmack mit Früchten aus dem Supermarkt nicht zu vergleichen.
Anbau von Tomaten
Um verschiedene Tomatensorten ausprobieren zu können, empfiehlt sich die Anzucht von Jungpflanzen aus Samen. Im Gartenfachhandel gibt es sehr viele verschiedene, teilweise hochgezüchtete Sorten als Samen. Gute alte Sorten erhält man bei Arche Noah.
Aussat in Saatschalen Ende Februar (fürs Glashaus) bis Mitte März. Zur Aussat nur Anzuchterde benutzen, keine gedüngte Blumenerde. Erde gut anfeuchten (nicht zu nass) und Samen etwas mit Erde bedecken. Anzuchtschale abdecken und bei mindestens 20°C an hellem Platz aufstellen.
Sobald sich die Keimlinge zeigen, öfters lüften und später die Abdeckung ganz entfernen. Wenn sich die ersten richtigen Blätter bilden muß pikiert werden, das heißt die Pflanzen werden einzeln in größere Töpfe gesetzt (Topfdurchmesser mind. 10 cm). Tief einsetzen, damit sich auch am Stengel Wurzeln bilden können. Zur Anzuchterde schon etwas reifen Kompost dazumischen.
Damit die Pflanzen kompakt wachsen, müßen sie jetzt sehr hell stehen. Bei Temperaturen über 15°C können die Pflanzen auch schon zur Abhärtung ins Freie gestellt werden. Unter zu warmen Bedingungen gezogene Jungpflanzen sind hellgrün und spindelig – sie bringen wenig Ertrag!
Pflanzung der Tomaten
Pflanzung der Tomaten im Freiland erst, wenn kein Frostrisiko mehr besteht. Richtig zu wachsen beginnen Tomaten erst, wenn die Nachttemperaturen über 8°C liegen. Temperaturen von um die 10°C werden jedoch schon über einen längeren Zeitraum vertragen.
Tomaten müßen unbedingt vor Regen geschützt gepflanzt werden. Wenn das Laub der Pflanzen über längere Zeit nass wird tritt die gefürchtete Kraut- und Braunfäule auf.
Auch ein luftiger Stand ist sehr wichtig, daher ist auch ein Glashaus nur bedingt geeignet – es muß sehr gut zu lüften sein! Unter natürlichen Lichtverhältnissen gezogene Tomaten sind am geschmackvollsten.
Standort und Boden
In den Boden viel reifen Kompost einarbeiten und ein wenig Steinmehl. Den Boden tiefgründig lockern, aber keinesfalls umdrehen! In kalkhaltigem Boden gedeihen die Pflanzen besser und die Früchte schmecken aromatischer. Dann die Pflanzen etwas schräg und tief bis zum ersten Blattansatz einsetzen. Kräftig angießen und am Tomatenstab anbinden. Dann einige Tage nicht gießen, die Pflanzen sollen auf der Suche nach Feuchtigkeit tiefgründige Wurzeln bilden.
Pflege der Tomatenpflanzen
Nach meinen Erfahrungen ist es nach wie vor besser, die Tomaten im Hausgarten eintriebig an mind. 2 m hohen Pfählen zu ziehen. Unbedingt rechtzeitig aufbinden, die Pflanzen werden sonst durch das Gewicht der Früchte nach unten gezogen und brechen am Pflanzenfuss ab. Für kleinere Sorten haben sich die Spiralstäbe bewährt.
Der Pflanzabstand sollte mindestens 60 cm betragen, nur bei wesentlich größeren Abständen ist auch eine mehrtriebige Kultur möglich. Eintriebig heißt, die Pflanzen sind auszugeizen, also alle Triebe in den Blattachseln so früh wie möglich entfernen. Bitte nur bei trockenem Wetter ausgeizen, am Morgen brechen die Triebe am leichtesten und die Wunden trocknen tagsüber gut ab.
Düngen:
Erst, wenn die Pflanzen gut angewachsen sind, am besten erst nach dem ersten Fruchtansatz. Auch dann nur einmal mit der 1/2 empfohlenen Menge eines kalibetonten, stickstoffarmen Tomatendüngers. Paradeiser lieben Brennesseljauche, im Juni/Juli ca. alle 3 bis 4 Wochen damit düngen.
Gießen:
Selten, dafür ausgiebig gießen, pro Pflanze mindestens 10 Liter. Mit abgestandenen Regenwasser, unbedingt nur an den Pflanzenfuß. Die Blätter sollten auf keinen Fall nass werden. Zwischendurch die Erde fast trocken werden lassen. Am besten erst gießen, wenn sie in der Früh ihre Blätter hängen lassen. Mit etwas Fingerspitzengefühl, denn die Pflanzen sollen natürlich nicht welken.
Immer nasse Füße, wie sie bei automatischen Bewässerungen vorkommen, sind aber jedenfalls zu vermeiden! Wenn die Pflanzen eher trocken gehalten werden, verbessert sich auch der Geschmack. Den Boden zwischen den Pflanzen mit Mulchmaterial abdecken.
Um Pilzinfektionen vorzubeugen, sollten die bodennahen Laubblätter entfernt werden. Das Ausbrechen des Spitzentriebs zu Sommerende hat sich nicht bewährt, meistens sind das die letzten gesunden Blätter.
Bewährte Sorten:
Harzfeuer, Goldene Königin, Zuckertraube, Gelbe Dattelwein, Ochsenherz, Green Zebra, ….
Viele der Tipps sind eigene Erfahrungen, kombiniert mit den wertvollen Ratschlägen aus den nachfolgend genannten Internetseiten und vor allem aus dem Arche-Noah Biogarten-Buch von Andrea Heistinger
Pflegeanleitungen im Internet:




















