Himbeeren

Die Königin der Beeren

Pflanzung und Pflege von Himbeeren

Himbeeren gehören zu den beliebtesten Obstkulturen im Garten: Aufgrund ihres außergewöhnlichen Aromas wird sie deshalb auch ‚die Königin der Beeren‘ genannt. Grundsätzlich lassen sich Himbeeren sehr einfach kultiviern, sie sind aber nicht immer und überall unkompliziert anzubauen.

Standort:

Himbeeren brauchen einen sonnigen, ausreichend feuchten und humusreichen Boden. Auf reinen Sandböden benötigen die Pflanzen sehr viel Wasser. Verdichtete und nasse Böden sind ebenfalls ungeeignet. Himbeeren wollen auch unbedingt gemulcht werden. Sie können gut in einer Reihe entlang eines Zaunes gepflanzt werden.

Pflanzung und Pflege:

Eine Pflanzung ist im Frühjahr oder Herbst möglich. Vor der Pflanzung den Boden lockern und mit reifem Kompost versorgen. Gleich nach der Pflanzung werden die Ruten auf 30 cm zurückgeschnitten, nur Topfpflanzen müssen nicht angeschnitten werden. Man setzt die Pflanzen in einer Reihe im Abstand von 50 cm. Die Pflanzen können über 10 Jahre genutzt werden und auf dem selben Standort bleiben.

Am besten werden Himbeeren in einem sogenannten Ranksystem gezogen. In einem etwa 40 – 60 cm breiten Randstreifen werden pro 5 – 8 m Länge zwei stabile Pfosten eingeschlagen und mit Drähten verbunden. Man kann noch im Abstand von 50 cm dünnere Stäbe am Draht befestigen. Bei Sommerhimbeeren, bei  denen nur die zweijährigen Ruten tragen, werden an diesen Stäben abwechselnd die ein- und zweijährigen Ruten zusammengefasst.
Bei Herbsthimbeeren, die schon an den einjährigen Ruten fruchten, werden im Spätherbst sämtliche Ruten knapp über dem Boden abgeschnitten. Im Frühjahr treiben sie neu aus und tragen im Spätsommer Beeren.

Himbeeren benötigen viele Nährstoffe, im Garten bekommen sie diese am besten in Form von kompostiertem Mist oder Kompost. Sommerhimbeeren werden am besten im August, Herbsthimbeeren im Frühling gedüngt.
Die Triebe der am zweijährigen Holz tragenden Sommerhimbeeren sollten gleich nach der Ernte bodennah abgeschnitten werden. Abgeschnittene Himbeerruten nicht auf den Kompost geben sondern verbrennen oder anderweitig entsorgen, um die Ausbreitung der Rutenkrankheit zu verhindern!

Alle Tipps aus dem Arche-Noah Biogarten-Buch von Andrea Heistinger

Tipps zu Himbeeren auf Utopia

Die besten Himbeerrezepte aus ichkoche.at

Ribisel – Johannisbeeren

Ribisel – die Vitaminpillen im Garten

Pflanzung und Pflege von roten und schwarzen Johannisbeeren

Ribisel sind relativ unkomplizierte Sträucher, die auch etwas Schatten vertragen. Es gibt sie in den Farben rot, weiß und schwarz und in allen stecken gesundheitsfördernde Kräfte. Man kann die Ribisel auch als kleine Multivitamin-Pille bezeichnen. Das Fruchtfleisch und der Saft der Ribisel enthalten sehr viel Vitamin C.
Besonders schwarze Ribisel gelten als Naturarznei. Schwarzer Ribiselsaft ist ein gutes Naturheilmittel bei Husten und Heiserkeit.

Standort:

Ribisel gedeihen auf tiefgründigen, humus- und nährstoffreichen Böden und auch im Halbschatten, nur sehr kalkhaltige Böden mögen sie nicht. Sie lieben eine hohe Luftfeuchtigkeit und eine dicke Mulchschicht. Da sie Flachwurzler sind vertragen sie Bodenbearbeitung  schlecht.

Pflanzung und Pflege:

Ribisel können als Topfpflanzen das ganze Jahr über gesetzt werden. Sie wachsen als Kleinsträucher und lassen sich auch leicht über Steckhölzer vermehren.

Johannisbeeren müssen jährlich relativ stark geschnitten werden. Die schönsten Früchte entwickeln sich bei schwarzen Johannisbeeren am einjährigen Holz, bei den roten und weißen Ribiseln an den einjährigen Seitentrieben und an den 2- bis 3-jährigen Haupttrieben.
Daher schwarze Johannisbeeren aus 7 – 9 kräftigen Leittrieben aufbauen. Ab dem 4. Jahr werden jährlich 2 – 3 dieser Triebe bodennah abgeschnitten.
Rote und weiße Johannisbeeren jährlich zw. August und Februar die 2 – 3 ältesten Triebe und alle Jungtriebe bis auf 2 oder 3 bodeneben entfernen.

Starkes Mulchen mit Rindenhäcksel oder Grasschnitt unterdrückt Unkraut und hält den Boden feucht. Alle 2 – 3 Jahre im Frühjahr mit Kompost düngen. Bei Trockenheit die Sträucher regelmäßig wässern.

Das sogenannte Verrieseln (nur einzelne Beeren an den Trauben) ist eine Reaktion der Pflanze, wenn die Blüten nicht ausreichend befruchtet werden (keine Insekten, zu kalt oder zu heiß) oder wenn die Stöcke nicht geschnitten werden. Auch Wassermangel kann eine Ursache sein. Einige Sorten sind besonders anfällig – z.B. ‚Jonkher van Tets‘.

Eigene Erfahrungen und Tipps aus dem Arche-Noah Biogarten-Buch von Andrea Heistinger

Tipps zu Ribisel im Internet

Die besten Ribiselrezepte aus ichkoche.at

Stachelbeeren

Süße Früchte von stacheligen Sträuchern

Pflanzung, Pflege und Verarbeitung von Stachelbeeren

StachelbeerenNur wer eigene Stachelbeersträucher im Garten hat kann wirklich ausgereifte, süße  und gesunde Früchte genießen. Die Stachelbeere enthält Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Sie ist reich an Silizium und somit gut für das Bindegewebe.

Bei den Stachelbeeren wird zwischen den grünen, roten und gelben Sorten unterschieden. Sie schmecken am besten frisch. Aber auch für Obstkuchen, Gelees und Sorbets sowie in Fruchtsalaten kann man sie verwenden.

Standort:

Stachelbeeren lieben tiefgründigen, humus- und nährstoffreichen Boden, schwere und kalkreiche Böden mögen sie nicht. Sie gedeihen auch im lichten Halbschatten, sind aber weniger schattenverträglich wie Ribisel. Sie brauchen eine hohe Luftfeuchtigkeit und eine dicke Mulchschicht, bei längeren Trockenperioden während der Fruchtreife unbedingt bewässern. Da sie Flachwurzler sind vertragen sie keine Bodenbearbeitung.

Bei zu sonnigem Standort besteht bei Stachelbeeren auch die Gefahr von Sonnenbrand, das heißt die äußeren Früchte werden braun, sie verbrennen richtig.

Stachelbeeren sind spätfrostgefährdet, blühende Pflanzen bei drohenden Spättfrösten abdecken.

Pflanzung und Pflege:

Da meist Topfpflanzen erhältlich sind, können Stachelbeeren das ganze Jahr über gesetzt werden. Sie werden als  Busch oder Hochstamm angeboten. Ich bevorzuge die Buschform, sie sind pflegeleichter und langlebiger, allerdings muß  man sich  bei  der Ernte bücken.

Sie lassen sich auch leicht über Stecklinge oder Absenker vermehren.

Stachelbeeren jährlich relativ stark zurückschneiden. Man läßt etwa 6 Gerüstäste stehen, nach der vollen Entwicklung der Sträucher (nach 6 Jahren) werden die ältesten Äste alle 4 Jahre durch neue ersetzt. Jährlich sind alle überzähligen Bodentriebe und nach innen wachsenden Triebe zu entfernen.

Bester Schnittzeitpunkt ist im Frühhjahr vor dem Austrieb.

Starkes Mulchen mit Grasschnitt unterdrückt Unkraut und hält den Boden feucht. Alle 2 – 3 Jahre im Frühjahr mit Kompost düngen, jährliche Düngung mit  speziellen biologischen Beerendüngern im Frühjahr garantiert eine gute Versorgung der Pflanzen.

Schädlinge und Krankheiten:

Ein gefürchteter Schädling bei Stachelbeeren ist die Stachelbeerblattwespe. Die kleinen grünen  Raupen können binnen kurzer Zeit einen ganzen Strauch kahl fressen. Zur Vorbeugung Pflanzen regelmäßig kontrollieren, da der Fraß meist unauffällig im Pflanzeninneren beginnt. Als Bekämpfung stark befallene Blätter entfernen. Schädlinge mit Neudorff Spruzit® Schädlingsfrei* bekämpfen.

Beim gefürchteten Stachelbeermehltau sind Blätter, Triebe und Früchte mit weißem, später braunem, abwischbarem Pilzbelag bedeckt. Triebe bleiben gestaucht, Früchte werden ungenießbar. Der Pilz erscheint vor allem bei sonniger, warmer Witterung. Zur Vorbeugung befallene Triebspitzen beim Winterschnitt entfernen und vernichten. Vitale Pflanzen sind weniger anfällig für Pilzkrankheiten, daher ab Austrieb die Pflanzen alle 7 Tage mit Neudo®-Vital Obst-Spritzmittel spritzen.
Zur Bekämpfung von Austriebsbeginn bis Ernte wiederholt in 10-tägigem Abstand mit Netz-Schwefelit® WG* spritzen, insbesondere in sonnigen Witterungsperioden.

Tipp:

Nur wirklich reife Früchte essen. Aus der in unreifen Stachelbeeren vorhandenen Glyoxylsäure entsteht Oxalsäure. Der menschliche Organismus ist nicht in der Lage, Oxalsäure in seinem Stoffwechsel abzubauen.

Viele Tipps aus dem Arche-Noah Biogarten-Buch von Andrea Heistinger

Gartenratgeber zur Pflege von Stachelbeeren

Stachelbeertipps aus Mein Schöner Garten

Die besten Stachelbeerrezepte aus ichkoche.at

Jostabeeren

Schmackhafte und gesunde Früchte

Kreuzung aus Johannisbeeren und Stachelbeeren

Jostabeeren sind stachellose Sträucher, die sehr stark wachsen und bis zu 160 cm groß werden können. Die Früchte sind ähnlich der Schwarzen Johannisbeere, nur etwas größer.

Es gibt nicht so viele Sorten, sie lassen sich aber auch ganz leicht aus Stecklingen und Absenkern vermehren.

Standort:

Als Standort ist ein sonniger bis halbschattiger Platz ideal. Der Boden sollte durchlässig und mittelschwer sein mit lockerer Humuserde.

Pflanzung und Pflege:

Pflanzung und Pflege wie Johannisbeeren, wegen ihrer Größe brauchen Josta aber etwas mehr Abstand.

Im Herbst mit gut verrottetem Kompost düngen, ein biologischer Beerendünger im Frühjahr garantiert eine gute Versorgung der Pflanzen.

Schädlinge und Krankheiten:

Jostabeeren werden kaum von Krankheiten und Schädlingen befallen.

Viele Tipps aus dem Arche-Noah Biogarten-Buch von Andrea Heistinger

Internettipps zur Pflege von Jostabeeren

Die besten Rezepte für Jostabeeren

Rhabarber

Sauer macht lustig

Tipps zu Pflege und Verwendung von Rhabarber

Der Rhabarber (Rheum rhabarbarum) ist eigentlich kein Obst, sondern ein Gemüse. Er wird jedoch gerne zur Herstellung von Kompott oder Kuchen verwendet. Er ist sehr pflegeleicht, wenn man den passenden Gartenboden hat.

Standort:

Für die Pflanzung sind mittelschwere, tiefgründige und gut wasserhaltende Böden am besten geeignet. Rhabarber gedeiht auch im Halbschatten recht gut, bei zu wenig Sonne bringt er jedoch nur relativ dünne Stengel hervor. Der Boden sollte nährstoffreich sein.

Pflege:

Rhabarber kann bis zu 10 Jahren am selben Standort bleiben. Idealer Dünger ist Kompost oder kompostierter Stallmist. Da Rhabarer ein Starkzehrer ist, sollte im Frühjahr und eventuell nach der Ernte etwas Beerendünger gegeben werden. Ich decke den Rhabarber im Herbst immer mit Kompost ab, dieser muß allerdings im Frühjahr vorsichtig (um die frischen Austriebe nicht abzubrechen) auseinandergerecht werden.

Zu Beginn des Frühjahrs sollte eine Mulchschicht rund um die Pflanzen angebracht werden. Blütenstängel sind immer zu entfernen, sie kosten der Pflanze nur Kraft.

Regelmäßige Wassergaben während der Wachstumsperiode sind wichtig, der Boden sollte nicht vollständig austrocknen.

Ernte und Verwendung:

Die Rhababerernte beginnt etwa Mitte April und endet spätestens am Johannistag, also am 24. Juni. Danach soll sich die Pflanze wieder erholen, außerdem steigt auch der Oxalgehalt in den Stängeln. Man sollte nie zuviel Stängel auf einmal ernten, immer nur soviel ausbrechen, wie gerade verwendet werden kann.

Die Stängel dürfen keinesfalls abgeschnitten sondern sollten weit unten aus der Pflanze herausgedreht werden. Am häufigsten wird Rhabarber für Kompott verwendet. Auch als Kuchenbelag, ev. mit Erdbeeren ist er sehr beliebt.

Rhabarberrezepte aus Monikas Gartenküche

Die besten Rhabarberrezepte aus ichkoche.at

Anbau und Pflegetipps auf GARTENRATGEBER

Aroniabeere

Aronia – die Königin der Beeren

Apfelbeere (Aronia meloncarpa)

Bei Aronia handelt es sich um 1 bis 2 m hohe, dornenlose, sommergrüne Sträucher, Triebe fast kahl, Blütenstand schirmrispig, Blüten rötlich- weiß, Früchte = 4 – 7 mm dick, rot, bis zum Dezember haftend, Blätter 4 – 8 cm lang, Herbstfärbung leuchtend tiefrot

Kultur:

Die Pflanze gedeiht am besten in gutem, nahrhaftem Boden und an einem vollsonnigen Standort. Die Pflanze ist sehr genügsam und übersteht auch schwere Nachtfröste (hohe Frostresistenz). Gegen die meisten Krankheiten ist die Aronia ziemlich resistent, auch gegen Pilzbefall, daher erübrigt sich der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.

Verwendung:

Die Früchte können roh gegessen werden und werden auch für die Herstellung von Gelee, Marmelade, Saft, Wein und Likör verwendet.

Guter Link zur Aroniabeere

Birnen

Saftige Früchte und herrliches Kompott

Birnen (Pyrus communis) – Rosengewächse

Es gibt Sommer-, Herbst- und Winterbirnen. Birnbäume gedeihen auch gut auf trockenen Böden, reagieren jedoch empfindlich auf zu viel Nässe.

Kultur:

Wintersorten haben höhere Wärmeansprüche, Sommer- und Herbstsorten sind weniger anspruchsvoll.

Alle Birnensorten sind selbstunfruchtbar und brauchen eine zweite Sorte als Befruchter – diese kann auch in etwas entfernten Nachbargärten stehen.

Pflanzenschutz ist im Normalfall bie Birnen nicht notwendig. Der oft auftretende Birnengitterrost ist nicht gefährlich.

Verwendung:

Die Früchte können roh gegessen werden und werden auch für die Herstellung von Kompott, Birnenmus und Mehlspeisen verwendet.

Birnenrezepte auf ichkoche.at

Beste Infos zu Birnen, bewährten Sorten und viele sonstige Tipps gibt es im  Arche-Noah Biogarten-Buch von Andrea Heistinger

Link zur Birnenkultur im Internet

Gurken

Gurken – der ideale Snack aus dem Garten

Kalorienarm und reich an Vitaminen und Mineralsäuren

Anzucht, Pflanzung und Pflege von Salatgurken, Essiggurken und Gurkenraritäten.

Pflege und Kultur der Kürbigewächse

Eigener Anbau von Gurkenpflanzen

Bei der Aussat darauf achten, wo die Gurken später wachsen sollen. Es gibt Gurken für Gewächshaus und Freiland. Gurkensamen keimen sehr schnell, daher mit der Anzucht junger Gurkenpflänzchen frühestens Ende April, besser noch Anfang Mai im Frühbeet, Zimmergewächshaus oder im Haus beginnen. Die kräftigsten Pflanzen werden dann in der zweiten Maihälfte in den vorbereiteten Boden eingesetzt.

Nach den Eisheiligen im Mai (zweite Monatshälfte) können Gurken auch direkt ins Freiland gesät werden.

Pflanzung der Gurken

Alle Gurken wachsen besser, wenn sie an einem Rankgerüst hochgeleitet werden. Da die Gurkenpflanzen ähnlich wie Tomaten sehr frostempfindlich sind, sollten sie erst dann ins Freiland kommen, wenn die Tagestemperaturen in Bodenhöhe mindestens 15 Grad Celsius erreichen.

Gurkenpflanzen brauchen viel Wärme und mögen einen windgeschützten Platz. Der Boden sollte locker und luftdurchlässig sein. Je mehr Humus im Boden, desto besser. In den Boden viel reifen Kompost einarbeiten und ein wenig Steinmehl. Kräftig angießen und dann einige Tage nicht gießen, die Pflanzen sollen auf der Suche nach Feuchtigkeit tiefgründige Wurzeln bilden.

Pflege der Pflanzen

Bei Freilandgurken den Haupttrieb nach dem fünften oder sechsten Blatt kappen, um die Bildung von Seitentrieben anzuregen. Bei Glashausgurken wird sobald der Spross das Dach erreicht hat, die Spitze abgetrennt und alle Seitentriebe werden kurz hinter der ersten Blüte abgeknipst, sonst entsteht in kürzester Zeit ein regelrechter Dschungel. Gurken brauchen eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit, daher sollte man sie nicht mit Tomaten im gleichen Glashaus pflanzen.

Im Spätsommer werden Salatgurken oft von Mehltau befallen. Um diese Krankheit zu vermeiden, die Pflanzen gelegentlich mit umweltverträglichem Netzschwefel bestäuben und für ausreichenden Luftaustausch im Gewächshaus sorgen. Außerdem darauf achten, dass die Blätter beim Gießen möglichst trocken bleiben.

Düngen: Erst, wenn die Pflanzen gut angewachsen sind. Am besten mit einem organischen Flüssigdünger in der halben Konzentration düngen oder etwas biologischen Gemüsedünger (Tomatendünger) in den Boden einarbeiten.

Gießen: Damit die Pflanzen gut gedeihen können, sollte der Boden immer gleichmäßig feucht gehalten werden. Staunässe ist allerdings zu vermeiden.Lieber etwas seltener, dafür aber ausgiebig gießen, pro Pflanze etwa 10 Liter mit abgestandenem Regenwasser. Eine zu unregelmäßige Wasserversorgung kann allerdings bittere Früchte verursachen. Den Boden zwischen den Pflanzen mit Mulchmaterial abdecken.

Pflegeanleitungen im Internet:

Mein schöner Garten

Garten-Ratgeber

Urgemüse

Zucchini

Zucchini selbst anbauen

Frisch geerntet Zucchini aus dem eigenen Garten

Anzucht, Pflanzung und Pflege der Kürbisgewächse.
Runde Zucchini

Runde Zucchini

Eigener Anbau:

Die Samen ab Mitte April gleich in größere Töpfe (mind. 11 cm) säen und an einem warmen und sonnigen Ort im Haus aufstellen. Die kräftigsten Pflanzen werden dann in der zweiten Maihälfte in den vorbereiteten Boden eingesetzt. Keinesfalls überständige Jungpflanzen setzen.

Pflanzung:

Zucchini benötigen einen gut gedüngten, sehr humushaltigen Boden und eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Der Standort muss sonnig sein. Sie haben einen großen Platzbedarf von mindestens einem Quadratmeter und brauchen viel Wärme. Der Boden sollte locker und luftdurchlässig sein. Je mehr Humus im Boden, desto besser. In den Boden viel reifen Kompost einarbeiten und ein wenig Steinmehl sowie eine  Handvoll biologischen Tomatendünger.

Kräftig angießen und dann einige Tage nicht gießen, die Pflanzen sollen auf der Suche nach Feuchtigkeit tiefgründige Wurzeln bilden.

Pflege der Pflanzen

Zucchini belohnen regelmäßiges Gießen und Mulchen durch mehr Früchte. Das Mulchen verlangsamt das Wachstum von unerwünschtem Unkraut. Außerdem bleibt der Boden länger feucht, was sich positiv auf das Wachstum der Pflanze auswirkt. Bodennahe Früchte faulen weniger, wenn sie auf einer Mulchschicht aufliegen. Sie sind dann besser vor der Bodenfeuchtigkeit geschützt.

Zucchini werden sehr leicht von Mehltau befallen und sollten deshalb vorbeugend mit Schachtelhalmbrühe gegossen werden. Um diese Krankheit zu vermeiden, die Pflanzen gelegentlich mit umweltverträglichem Netzschwefel bestäuben. Außerdem darauf achten, dass die Blätter beim Gießen möglichst trocken bleiben.

Zucchini besitzen sowohl weibliche als auch männliche Blüten. Die weiblichen Blüten erkennt man an dem Fruchtknoten unter den Blütenblättern. Die männlichen Blüten haben längere Stiele. Die Früchte entstehen aus den weiblichen Blüten. Wenn allerdings wegen zu feuchtem oder windigem Wetter zu wenig Insekten fliegen, werden oft nicht genügend weibliche Blüten bestäubt – die Pflanze hat zwar reichlich Blüten, trägt aber keine Früchte.

Düngen: Zucchini sind Starkzehrer mit dem größten Nährstoffbedarf während des Fruchtwachstums. Am besten mit einem organischen Flüssigdünger oder Brenneseljauche nachdüngen.

Gießen: Für einen kontinuierlichen Fruchtansatz  sollte der Boden immer gleichmäßig feucht gehalten werden. Staunässe ist allerdings zu vermeiden. Lieber etwas seltener, dafür aber ausgiebig gießen, pro Pflanze mindestens 10 Liter mit abgestandenem Regenwasser. Möglichst  in den Morgenstunden bewässern.

Ernte und Verwendung: Zucchini werden meist bei einer Länge von 10 bis 20 cm geerntet, weil sie so besonders zart sind. Sie werden gekocht oder gebraten, sie schmecken jedoch auch sehr gut roh, beispielsweise geraspelt als Salat. Selbst die Blüten lassen sich essen und können fantasievoll angerichtet werden.

Die frisch geernteten Früchte sind im Kühlschrank etwa eine Woche haltbar, verlieren aber nach und nach Aroma. Zucchini lassen sich nur schwer konservieren. Blanchierte Scheiben und Mus können durch Einfrieren haltbar gemacht werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sie als süß-saures, gut gewürztes Gemüse einzulegen.

Die besten Zucchinirezepte aus ichkoche.at

Viele Tipps aus dem Arche-Noah Biogarten-Buch von Andrea Heistinger

Pflegeanleitungen im Internet:

Mein schöner Garten

Gartenratgeber

Oregano

Mediterrane Kräuter für Pizza und Pasta

Vom Dost über den Majoran zu den unverzichtbaren

Kreta-Oregano

Kreta-Oregano

Pizzagewürzen

Allgemeine Tipps:

Vom einjährigen Majoran über den Dost bis zu Kretamajoran und Griechischem Oregano gibt es sehr viele Oregano-Arten. Über die unterschiedlichen Kulturansprüche soll dieser Beitrag informieren.

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