Minzen

Mentha – Konkurrenzlose Vielfalt an Aroma- und Blattvarianten

Von der Apfelminze zur Schokolademinze

Allgemeine Tipps:

Alle Minzen sollte man am besten in (großen) Töpfen kultivieren, da sie viele Wurzelausläufer bilden und sich sonst schnell mit anderen Arten kreuzen.

Fast alle Minzen bevorzugen feuchte Böden, deshalb sind eher Kunststofftöpfe geeignet. In Tontöpfen geht die Verdunstung noch schneller, sodaß die Pflanzen schnell austrocknen. Bei mir hat sich das Eingraben der Töpfe in die Erde gut bewährt, dadurch hält der Boden die Feuchtigkeit länger. Staunässe mögen die Pflanzen aber auch nicht (ausgenommen die Wasserminze), daher ist durch große Löcher und eine Drainageschicht für guten Wasserabzug zu sorgen.

Als Standort genügt den meisten Minzen Halbschatten. Der Boden sollte humos-nährstoffreich sein und mit Kompost verbessert werden.

Alle zwei bis drei Jahre sollten die Pflanzen geteilt und umgesetzt werden.

Ernte:

Frische Blätter kurz bevor die Blüten sich öffnen. Ganze Stengel werden abgeschnitten und an einer luftigen Stelle zum Trocknen aufgehängt.

Verwendung:

Pfefferminze (enthält viel Menthol) für Tees (erfrischend, krampflösend, verdauungsfördernd) – nicht dauernd trinken
Fruchtminzen für Desserts, Sorbets, Cocktails, …
Minzerezepte auf Chefkoch.de

Sonstiges:

Pfefferminzrost: Flecken auf den Blättern, Triebe verdicken sich und vertrocknen – Alle Triebe bodennah abschneiden und mehrere Tage hintereinander mit Ackerschachtelhalmbrühe gießen. Vorbeugend hilft ein luftiger, nicht zu enger Standort und regelmäßiges Verpflanzen!

Minzesorten:

Bei klick auf den Pflanzennamen öffnet sich die Rezeptseite Chefkoch.de mit Rezepten für die Pflanze.

Ananasminze – Mentha suaveolens ‚Variegata‘: Bitter-Lemon-aroma für Marmeladen, Longdrinks, Sommerbowle, Saucen

Apfelminze – Mentha suaveolens: Mentholarme Teeminze mit Beiaroma von grünen Äpfeln

Bananenminze – Mentha arvensis ‚Banane‘: Obstsalate, Currygerichte

Erdbeerminze – Mentha x species ‚Erdbeere‘: Dessertminze zu Eiscreme und Obstsalaten

Grapefruitminze – Mentha suaveolens x piperita: Dessertminze, Obstsalate, Kompotte

Feigenminze – Mentha x species ‚Tomentosa‘: Obstsalate, Mixgetränke, Dessertminze

Ingwerminze – Mentha x gracilis ‚Variegata‘: Warm-fruchtiges Aroma der Blätter, für vollmundige Tees, Joghurtdressings, Salatmarinaden, Süßspeisen

Marokkominze – Mentha spicata var. crispa ‚Marokko‘: Beste und beliebteste Teeminze

Mojitominze – Mentha x species ‚Nemorosa‘: Mojito-Cocktail

Orangenminze – Mentha x piperita citrata ‚Orange‘: Salate, Desserts, Obstsalate

Schokolademinze – Mentha x piperita ‚Chocolate‘: After-Eight-Minze, Desserts

Weinminze – Mentha species ‚Nepetoides‘: Gut zu Wein mit Käse und Trauben, außerdem für Dessert, Dressing, Salat

Zitronenminze – Mentha x gracilis var. citrata: Joghurtdressings, Salatmarinaden, Süßspeisen, Fisch

Alle diese Minzesorten und noch mehr erhalten sie bei: www.gartenbauwagner.at. Außerdem gibt es zu jeder Pflanze kurze Beschreibungen zu Kultur und Verwendung.

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